Rückbau einer Stahlbetonmauer

Wir wurden mit dem Rückbau einer Stahlbetonmauer an einem Wohnhaus in Adelshofen, in der Nähe von Fürstenfeldbruck, beauftragt. Hier nahmen sich zwei unserer Experten dem oberen Teil einer alten Gartenmauer an und sägten die alte Betonmauer durch einen Bündigschnitt am Boden ab. Dadurch entsteht eine neue, saubere Kante und ein neuer Zaun kann installiert werden.

Solche Betonmauern oder -wände werden oft zur Aufteilung einzelner Gärten oder als Befestigung bei Böschungen verwendet. In diesem Fall diente der Mauerteil als Abgrenzung zum Gehweg. Das bestehende Mauerfundament durfte bleiben und wird für den neuen Gartenzaun verwendet.

Die Schwierigkeit bei diesem Vorhaben bestand darin, dass eine Winkelmontage nötig war, um aufgrund der geringen Mauerdicke den Beton überhaupt schneiden zu können. Die Führungsschiene für den Winkel haben wir im ersten Schritt am Bestand montiert. Daraufhin haben wir einen 90° Winkel eingestellt, um einen sauberen, waagerechten Schnitt durchführen zu können. Um einen Verlauf des Schneidblattes zu vermeiden, führten wir einen Vorschnitt aus, bevor wir schlussendlich den eigentlichen Trennschnitt setzten.
Die Herausforderung bei diesem Rückbau-Projekt lag darin, bündig am Boden zu sägen und einen exakten 90° Winkel zu erzielen. Unser Team hat diesen Job jedoch professionell und zufriedenstellend erledigt. Die 45 Meter lange Gartenmauer wurde in einem Tag sauber rückgebaut. Dem neuen Gartenzaun steht nun nichts mehr im Wege.

 

 

 

Projektdaten auf einen Blick

Maßnahmen: Rückbau einer Stahlbetonmauer durch den Einsatz einer Wandsäge
Besonderheiten: geringe Mauerdicke, bündiger Schnitt am Boden, exakter 90° Winkel im Schnitt

 

Gehen Sie Ihr Projekt gemeinsam mit uns an

Hat Ihr Haus oder Garten auch ein Update nötig, bei dem Sie unsere Hilfe gebrauchen könnten? Dann melden Sie sich gerne bei uns zu den Möglichkeiten des Rückbaus und lassen Sie sich kompetent beraten.
Weitere Infos finden Sie auch auf unserer Website unter „Wandsägen”.

Telefonisch erreichen Sie uns unter: 08131/36010-70 (Hauptsitz Karlsfeld) oder 08191/4018860 (Niederlassung West).
Oder schicken Sie uns eine Nachricht über unser Kontaktformular.

Wir freuen uns auf Ihre Projektideen.

Erneuter Einsatz im Olympiapark München: Vertikale Bohrungen im Wasser

Das 1972 fertiggestellte Olympiastadium sowie das gesamte Olympia-Areal sind für uns keine Unbekannten. Für die Stadt München durften wir bereits eine Großlochbohrung in Stahlbeton für Baumeinfassungen im Olympiapark übernehmen. Diesmal wurden wir konkret für das unter Denkmalschutz stehende Olympiastadion in den Einsatz gerufen. Wir freuen uns über das Projekt an diesem historischen Ort voller Geschichte und einzigartiger Konzerte und Events, um dort Kernbohrungen vorzunehmen.

 

Vertikale Bohrungen im Wasser? Kein Problem für unser Team!

Wir durften Teil der Baugeschichte werden, da das Olympiastadion in München neue Geländer-Befestigungen bekommen sollte. Dafür setzte unser Team ca. 600 Bohrlöcher entlang der Stufen des Stadions, auch wieder durch Kernbohrungen. Die Löcher wurden danach mit Quellmörtel befüllt, um dort jeweils eine Bodenhülse zu fixieren. In dieser Bodenhülse wurden anschließend die Geländer installiert. Die von uns ausgeführten Kernbohrungen und Installationen wurden innerhalb von 3 Tagen umgesetzt.

Das Ziel der Maßnahme war, mehr Zuschauer in das Stadion lassen zu können. Dies wurde durch die Umgestaltung von Sitz- zu Stehplätzen realisiert. Inzwischen hat das Olympiastadium ein Fassungsvermögen von 77.337 Besuchern und Besucherinnen und 100 Plätze für Rollstuhlfahrer bei Konzerten. Bei Sportveranstaltungen finden 63.118 Gäste sowie 60 Rollstuhlfahrer Platz im Stadion.

Wenn sie sich unsere Arbeit und vor allem die Atmosphäre im Olympiastadion selbst ansehen möchten, können Sie das auch ohne Führung bei einer Besichtigung des Stadion tun.
Ab Oktober 2025 wird das Stadion aber aufgrund von generellen Sanierungsmaßnahmen vorraussichtlich erst einmal für 20 Monate geschlossen.

 

 

Projektdaten auf einen Blick

Maßnahmen: Kernbohrungen auf den Rängen
Besonderheiten: 600 vertikale Bohrungen im Wasser

 

Gehen Sie Ihr Projekt gemeinsam mit uns an

Sie benötigen professionell ausgeführte Kernbohrungen? Lassen Sie sich von unseren Experten beraten, ob wir das passende Team für ihr Projekt sind.
Weitere Infos zu unseren Leistungen finden Sie auch hier auf unserer Website unter „Kernbohrungen”.

Telefonisch erreichen Sie uns unter: 08131/36010-70 (Hauptsitz Karlsfeld) oder 08191/4018860 (Niederlassung West).
Sie können uns auch gerne eine Nachricht über unser Kontaktformular zukommen lassen.

Wir freuen uns auf ihre Nachricht und Ihr Projekt.

Auf archäologischen Spuren am Schlossberg in Landsberg

Dass keine Baustelle einer anderen gleicht und es deshalb auch nie langweilig wird, beweist eine unserer letzten Baustellen am Schlossberg in Landsberg am Lech. Unter dem Keller der Schlossbergschule stießen wir gemeinsam mit einer Archäologin auf einen nicht erwarteten Fund.

Mit großer Sorgfalt und unter Aufsicht und Anleitung der Archäologin war es bei diesem Projekt unsere Aufgabe, eine Bodenplatte zu öffnen und zu entfernen. Ein besonderes Augenmerk legten wir bei dieser Aktion auf eine behutsame, vorsichtige und saubere Vorgehensweise, um evtl. bestehende historische Funde nicht zu beschädigen. Dass auf dem gesamten Areal, welches im Zuge einer geplanten Schulsanierung und -erweiterung sondiert wurde, zu historischen Funden kommen könnte, war zu erwarten. Dass jedoch direkt unter der von uns zu entfernenden Bodenplatte eine Entdeckung gemacht würde, überraschte auch uns.

Freilegung der Bodenplatte: Sondierungsbohrungen im Trocken- und Nassbohrverfahren

Nachdem wir die Sanitäreinrichtungen und Fliesen weg gestemmt hatten, kam es zur Freilegung der Bodenplatte. Bei der Entfernung dieser Platte kam es zu Sondierungsbohrungen im Trocken- wie im Nassbohrverfahren. Zudem wurden große Teile der Platte mit der Wandsäge zerschnitten und ausgebaut, was durch die Vielzahl der verschiedenen Materialien (Estrich, Stahlbeton, Magerbeton mit Ziegel vermischt, Kiesschichten und normalem Beton) eine Herausforderung darstellte, der wir uns aber gerne angenommen haben.

Eine weitere Herausforderung war das Bohr- und Sägewasser, das das Umfeld nicht verschmutzten sollte. Da das Stromnetz des alten Gebäudes zu schwach abgesichert war, mussten wir zudem unser eigenes Stromnetz legen (Notstromaggregat).

Bei der Öffnung des Fundaments stießen wir auf Teile der Burgmauer, sowie anderer historischer Fundamentteile, welche nun von Spezialisten genau untersucht werden. Laut der Landsberger Stadtbaumeisterin soll es für Bürger diesbezüglich noch eine Infoveranstaltung mit Details zu den Ausgrabungen geben.

Die „Landespurch” zählte im späten Mittelalter nämlich zu einer der größten Burgen Altbayerns und gab dem schönen Landsberg einst seinen Namen.

 

 

Projektdaten auf einen Blick

Maßnahmen: Kernbohrungen trocken und nass, Wandsägen
Besonderheiten: Archäologischer Fund direkt unter der Bodenplatte

 

Gehen Sie Ihr Projekt gemeinsam mit uns an

Ihr Projekt benötigt ebenfalls sorgfältige und behutsame Bohrungen und Sägearbeiten? Geben Sie Ihr Projekt in zuverlässige Hände und lassen Sie sich von unseren Experten beraten.
Weitere Infos finden Sie auf unserer Website unter „Kernbohrungen”.

Telefonisch erreichen Sie uns unter: 08131/36010-70 (Hauptsitz Karlsfeld) oder 08191/4018860 (Niederlassung West).
Oder schicken Sie uns eine Nachricht über unser Kontaktformular.

Wir freuen uns auf  Sie und Ihr Projekt.

Balkonrückbau in beengtem Hinterhof in München

Der Trend bei alten Bauten im Raum München setzt sich fort: alte baufällige Balkone werden abgebaut und durch Stahlkonstruktionen ersetzt. Um Platz für den neuen Anbau am Bestandsgebäude zu schaffen, ist es notwendig, den bestehenden Balkon vollständig zu entfernen. Dabei ist jedoch besondere Vorsicht geboten, um sicher zu gehen, dass keine Schäden an der bestehenden Bausubstanz entstehen. Gerade in München sind die Vorplätze sowie Zufahrten oft beengt und erfordern bestimmte Maschinen und Technik sowie präzises Arbeiten.

 

Erschütterungsarmer Rückbau kompletter Balkonanlagen

Der erschütterungsarme Balkonrückbau in beengtem Hinterhof unseres Kunden in München erfolgt mit Wandsägen. Der anschließende Abtransport der Tragplatten findet mittels eines Allradteleskopladers statt. Dieser ist sehr handlich und wendig und somit für beengte Verhältnisse optimal geeignet. Bei einem konventionellen Abbruch und der Einrichtung eines gleichwertigen Ersatzneubaus mit ausschließlich neuen Bauelementen, entstehen etwa 1,5 mal höhere Kosten im Vergleich zum bauteilorientierten Rückbau (mit Einsatz der Sägetechnik) und der anschließenden Wiedermontage.

 

 

Wir, die Firma Koop Diamanttechnik mit Sitz in Karlsfeld, haben uns in diesem speziellem Marktsegment auf erschütterungsarmen Rückbau kompletter Balkonanlagen spezialisiert. Angefangen von der Absicherung der Baustelle, über die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschrift (UUV), bis hin zur fachgerechten Entsorgung der abgebauten Teile, setzen wir die Vorgaben der Architekten, Planer und Bauherren genauestens um. Maschinentechnisch werden hier Spezialkräne mit Kettenantrieb eingesetzt, die durch schmale und niedrige Hofeinfahrten passen und in einer Arbeitshöhe von ca. 13 m noch Lasten bis zu 3 Tonnen aufnehmen können. Die Trennung der Kragplatte vom Balkon selbst erfolgt wandbündig und mit modernsten Betonsägen.

 

Projektdaten auf eine Blick

Maßnahmen: Balkonrückbau
Ort: München

 

Gehen Sie Ihr Projekt gemeinsam mit uns an

Sie haben ebenfalls einen Balkonrückbau in beengtem Hinterhof, mit schmaler Zufahrt oder anderweitig beengten Voraussetzungen? Geben Sie Ihr Projekt in zuverlässige Hände und lassen Sie sich von unseren Experten beraten.
Weitere Infos finden Sie auf unserer Website unter "Balkonrückbau".

 

Telefonisch erreichen Sie uns unter: 08131/36010-70 (Hauptsitz Karlsfeld) oder 08191/4018860 (Niederlassung West).
Oder schicken Sie uns eine Nachricht über unser Kontaktformular.

Wir freuen uns auf  Sie und Ihr Projekt.

Theater am Gärtnerplatz: Kernbohrung im Bereich Denkmalschutz

In Münchens Innenstadt wird das im Jahr 1864 erbaute Gärtnerplatztheater generalsaniert. Ursprünglich hatte man gehofft, schon die Jubiläumsparty zum 150-jährigen Bestehen im November 2015 im sanierten Haus feiern zu können – jetzt muss man wohl noch beinahe zwei Jahre warten, bis das Theater aus den Ausweichspielstätten ins Stammhaus zurückkehren kann. Erst im Oktober 2017 ist jetzt die Wiedereröffnung geplant. Die Kosten der Renovierung belaufen sich dann auf ca. 96 Millionen Euro. Während dieser Arbeiten legte man besonderen Wert auf die Erhaltung der wertvollen Gemälde und der historischen Einbauten, in denen auch schon König Ludwig II. seine Ideen miteinbrachte. Damals hatte es den Namen “Königliches Theater am Gärtnerplatz“ und war bis im Jahre 1930 im Besitz der Wittelsbacher. Erst im Jahre 1937 ging das Theater an den Freistaat Bayern über.

Wir, das Team von Koop Diamanttechnik, wurden mit den Rückbauarbeiten im Gärtnerplatztheater beauftragt. Der Auftrag beinhaltete den Rückbau des Gesimses am Dach, diverse Deckenöffnungen, alte Böden in der Höhe durch Schleifen und Fräsen wieder anzupassen
und insbesondere die Schächte für die Versorgungsleitungen im Keller zu bohren.

 

Kernbohrung im Bereich Denkmalschutz

Ein Schacht hatte die Maße 1,0 m x 0,40 m bei einer Bohrtiefe von 8 m. Der Bohrdurchmesser wurde mit 450 mm vorgegeben. Die Platzverhältnisse im Raum waren mit 2,50 m (nach hinten) nur sehr beschränkt. Die Schwierigkeit bestand darin, den Kern der maximal 2 Meter Länge hatte, auch in einer Tiefe von knapp 8 Metern zu brechen, auszubauen und abzutransportieren. Während der ersten Bohrung gab es zusätzliche Probleme: Der Beton war so porös, dass der Kern sich bereits nach 1,50 m Bohrtiefe durch sein Eigengewicht vom Bestand löste und die Bohrkrone einklemmte.

Wir entschieden uns somit, die Kernbohrungen in drei verschiedenen Durchmessern auszuführen, um das Gewicht der Kerne und somit auch das Risiko, dass sich ein Bohrkern durch das Eigengewicht löst, zu vermindern. Jeder Bohrdurchmesser (250/350 und 450 mm) und somit jeder Bohrkern musste nach ca. 1 m Bohrtiefe gebrochen und ausgebaut werden. Die Einzelkronenlänge belief sich auf 2,0 m. Durch diese Maßnahme konnten wir nun an drei Tagen eine Bohrung im Durchmesser 450 mm ausführen ohne weitere größere Probleme hervorzurufen.

 

 

Projektdaten auf eine Blick

Maßnahmen: Kernbohrungen, Betonsägen, Betonschleifen, Betonfräsen, Deckenöffnungen
Besonderheiten: Denkmalschutz

 

Gehen Sie Ihr Projekt gemeinsam mit uns an

Ihr Projekt benötigt ebenfalls eine Kernbohrung im Bereich Denkmalschutz? Geben Sie Ihr Projekt in zuverlässige Hände und lassen Sie sich von unseren Experten beraten.
Weitere Infos finden Sie auf unserer Website unter "Kernbohrungen".

Telefonisch erreichen Sie uns unter: 08131/36010-70 (Hauptsitz Karlsfeld) oder 08191/4018860 (Niederlassung West).
Oder schicken Sie uns eine Nachricht über unser Kontaktformular.

Wir freuen uns auf  Sie und Ihr Projekt.

Seilsägen zum Erhalt einer mittelalterlichen Stadtmauer in München

Mitten in Münchens Altstadt wurde während der Erdarbeiten für eine Tiefgarage eine mittelalterliche Stadtmauer sichtbar. Die Mauer wurde vorsichtig freigelegt und anschließend von Archäologen sorgfältig untersucht. Es sollte ein Teil dieses wertvollen historischen Fundes erhalten bleiben und dauerhaft sichtbar sein.

 

Seilsägen zum Erhalt einer Stadtmauer

Wir, die Firma Koop Diamanttechnik, wurden beauftragt, ein Wandsegment von ca. 20 m Länge mit einer Dicke von 180 cm heraus zu trennen. Diese anspruchsvolle Aufgabe erfolgte unter Einsatz von Seilsägen.

Um den Zusammenhalt von Vollziegeln, Kalk, Lehm und anderen porösen Materialien zu gewährleisten, haben wir eine Stahlkonstruktion angebracht. Die Konstruktion diente gleichzeitig der Befestigung von Bohrgeräten und Umlenkrollen. Diese Stahlkonstruktion eignete sich dafür, Teile mit 30 t Gewicht zu heben, um sie anschließend zu konservieren und sie wieder an den ursprünglichen Platz zurückzubringen.

Die besondere Herausforderung bestand darin, dass die Mauer nach oben offen war und somit ein Absinken den Freischnitt des Seils beeinträchtigen würde. Um dem entgegenzuwirken, haben wir bei den horizontalen Schnitten unmittelbar nach ca. 40 cm Freischnittlänge ein Stahlblech mit 8 mm Dicke eingeschlagen. Bei den vertikalen Schnitten galt es zu verhindern, dass das poröse, lose Material in den Schnittkanal fällt. Auch hier hat unser Team frühzeitig Stahlbleche in den Freischnitt eingebaut, die dann mit der Stahlkonstruktion verschraubt wurden.

Insgesamt wurde eine Schnittfläche von ca. 55 m² erzielt. Die Ausführungszeit betrug 8 Werktage inklusive aller Bohrungen und Sicherungsmaßnahmen. Alles in allem war es eine zufriedenstellende, spannende und außergewöhnliche Arbeit. Die mittelalterliche Mauer soll dann für jeden hinter Glas zu sehen sein.

 

Projektdaten auf eine Blick

Maßnahmen: Seilsägen
Ort: Altstadt München

 

Gehen Sie Ihr Projekt gemeinsam mit uns an

Gerne gehen wir auch Ihr individuelles, spannendes und außergewöhnliches Projekt an. Geben Sie Ihr Projekt in zuverlässige Hände und lassen Sie sich von unseren Experten beraten.
Der Einsatz ist vielfältig: Seilsägen zum Erhalt einer Stadtmauer oder immer dann, wenn das zu zerteilende Objekt schwer zugänglich ist. Weitere Infos zum Thema Seilsägen finden Sie auf unserer Website.

Telefonisch erreichen Sie uns unter: 08131/36010-70 (Hauptsitz Karlsfeld) oder 08191/4018860 (Niederlassung West).
Oder schicken Sie uns eine Nachricht über unser Kontaktformular.

Wir freuen uns auf  Sie und Ihr Projekt.

Weihnachtsüberraschung beim Rückbau einer Kraftwerksbrücke in München

In einem direkt an der Isar gelegenen Kraftwerk haben wir, das Team von Koop Diamanttechnik, Ende November 2018 ein Brückenteil zurückgebaut. Die Herausforderung lag darin, den Rückbau einer Kraftwerksbrücke unter Anwesenheit und ständiger Lastabfangung eines Autokrans umzusetzen. Dies war notwendig, da ein Unterbau mit Schwerlaststützen aufgrund des durchlaufenden Wassers nicht möglich war. Der Abschluss der Arbeiten war noch vor Weihnachten geplant, was trotz des vorgegebenen Volumens und des Schwierigkeitsgrades realistisch war. Die vorhandenen Stahlbetonstützen, die als Auflager der Brücke dienen, sowie die seitlichen Stahlbetonschächte, in denen die Leitungen des Kraftwerks verlegt wurden, mussten freigeschnitten werden und blieben erhalten.

 

Schwierigkeiten erkennen und lösen

Laut Abbruchkonzept soll die Brücke der Länge nach in ca. 10 bis 15 Tonnen große Teile gesägt und jedes Teil sofort mit dem Kran verhoben werden. Somit wäre die Brücke in ca. 6 Teilen abgebaut und die Arbeiten nach ca. 3-5 Tagen erledigt. Bei Beginn der Rückbauarbeiten und unter Einhaltung des vorgegebenen Schnittplans stellten wir jedoch fest, dass die Betonbeschaffenheit und die darin enthaltene Armierung in einem sehr schlechten Zustand war. Durch einen gemäß dem Abbruchkonzept vorgegebenen Schnitt in ein Betonteil am Auflager der Brücke ergab sich ein sofortiges Absacken des gesamten Brückenteils. Wir konnten den Schnitt nicht weiter ausführen, da die Gefahr bestand, dass der Kran, der die Last sicherte, durch die erhöhte Belastung umkippt. Alle Arbeiten wurden sofort eingestellt. Ein komplettes Umdenken war erforderlich. Es erfolgte eine Neuberechnung der Statik und die Erstellung eines neues Rückbaukonzept innerhalb weniger Tage.

 

Das neue Konzept

Das neue Konzept sah folgendes vor: die Brücke sollte in kleine ca. 5 Tonnen große Teile zersägt werden und mit einem vor Ort stehenden Autokran, der die Last durch die erstellten Kernbohrungen mittels Kette abgefangen hatte, gesichert werden. Und das, unter Erhaltung der tragenden Unterzüge. Ähnlich einem Schweizer Käse wurden die einzelnen Teile zwischen den Unterzügen bearbeitet, ausgebaut und mit dem Autokran verhoben.

Im zweiten Schritt ging es an die Unterzüge, die unser Team ebenfalls im gleichen Verfahren zurückgebaute. Aus einem kleinen Auftrag, der mit einer Ausführungszeit von etwa 4 Tagen berechnet war, arbeiteten wir zwei Wochen lang mit zwei kompletten Mannschaften.

Erschwert durch den überraschenden Wintereinbruch und der Minustemperaturen gelang es dennoch, die Arbeiten beim Rückbau einer Kraftwerksbrücke rechtzeitig erfolgreich abzuschließen.

 

 

Projektdaten auf eine Blick

Maßnahmen: Brückenrückbau
Ort: München

 

Gehen Sie Ihr Projekt gemeinsam mit uns an

Sie sind auf der Suche nach professioneller Unterstützung und Beratung für einen Brückenrückbau? Geben Sie Ihr Projekt in zuverlässige Hände und lassen Sie sich von unseren Experten beraten.
Weitere Infos finden Sie auf unserer Website unter "Brückenrückbau".

Telefonisch erreichen Sie uns unter: 08131/36010-70 (Hauptsitz Karlsfeld) oder 08191/4018860 (Niederlassung West).
Oder schicken Sie uns eine Nachricht über unser Kontaktformular.

Wir freuen uns auf  Sie und Ihr Projekt.

Unsere weiteren Projekte

Klinikum Großhadern
Rückbau Schornstein

Olympia Stadion Stadt München
Großlochbohrung in Stahlbeton 1600 mm Ø für Baumeinfassungen und Rückbau Bodenfundamente

Parkhaus Bad Aibling
Abbruch der gesamten Decke 2000 m²

Fitnessstudio Hardys Fürstenfeldbruch
Rückbau von großen Deckenfeldern mit massiven Unterzügen

Dachau
Kürzen von Bohrpfählen

Zentralklinikum Augsburg
Umbau besonders im laufenden OP Betrieb

Sanierung Pettenkofer Anatomie
umfangreiche Bohr- und Sägearbeiten

Klinikum Steinerweg Pasing
Umbau besonders im laufenden OP Betrieb

Forstenrieder Allee
Rückbau von 72 Balkonen über 8 Etagen

Sanierung Residenz München
Kanal unter dem Kaiserhof Bohren; Sägen, Schleifen und Fräsen von Beton (Denkmalschutzbereich)

Neubau Microsoft
Umfangreiche Bohr- und Sägearbeiten

BMW Riesefeld- und Moosacherstraße
Umfangreiche Bohr- und Sägearbeiten

Neubau Motel One
3.000 Kernbohrungen

Sanierung Hotelanlage Sanitär
1.700 Kernbohrungen

Umbau Hauptsitz Imtech
Deckendurchbrüche für mehrere Aufzüge im Bestand

Sanierung Geschäftshaus v.d. Tann Str.
Deckendurchbrüche für mehrere Aufzüge und Abbruch der Treppenanlage über 7 Etagen im Bestand

Seitzstrasse
Rückbau von 24 Balkone im Hinterhof mit Spezialkran